1926 wurde von der Stadtgemeinde Salzburg ein Gebäude errichtet und an die beiden damals tätigen Fischhändler Simon Wienerroither und Josef Hübl vermietet. Heute ist dieses Haus als “Fisch-Krieg” bekannt.

1935 übernahm Herr Hans Krieg, geb. am 27.12.1905 das Fischgeschäft Wienerroither. Zu dieser Zeit wurde der Fisch in einer gefliesten und mit Stangeneis gefüllten Wanne zum Verkauf angeboten. Das Eis hielt jedoch höchstens zwei Tage und musste im städtischen Kühlhaus im Mönchsberg nachgekauft werden. Es wird vermutet, dass wegen dieser aufwändigen Kühlung die Kastanienbäume als zusätzlicher Schattenspender gedacht waren.

1941 übernahm Herr Hans Krieg auch das anschließende Fischgeschäft Hübl.

1942/43 Umbau des Geschäftes und einen Kellerraum zugebaut. Aus den zwei Geschäften wurde nun EIN Geschäft.

1980 Nach dem Tode des Herrn Hans Krieg am 2. Februar 1980 führte seine Tochter Ermelinde Hutzinger und sein Enkel Friedrich Hutzinger das Geschäft weiter.

1995 wurde nach einem zehnwöchigen Umbau das Geschäft modern und zeitgerecht umgebaut. Im Innenbereich wurden für die Gäste 32 Sitzplätze geschafften. Im Sommer steht zusätzlich ein Schanigarten mit 32 Sitzplätzen zur Verfügung. Die Außenfassade musste im ursprünglichen Zustand erhalten bleiben, da das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Schwierigkeiten bereiteten die riesigen Kastanienbäume die aus dem Dach ragten.

Es wurde in Sonderanfertigung ein Dach gebaut, das das Wachstum der Bäume nicht behindert
und wasserdicht ist. Die Bäume, die bereits zum Markenzeichen des Fischlokals geworden sind sollten ja
stehenbleiben. Sie wurden sogar unter strengen Schutz der Behörden gestellt.

2013 Leider musste ein Kastanienbaum “krankheitsbedingt” im Sommer 2013 entfernt werden.